Im Rahmen meines Kunststudiums an der Gerrit Rietveld Akademie in Amsterdam habe ich meine
Diplomarbeit aus dem Jahr 2017 ganz dem Thema des Fetischismus aus weiblicher Perspektive
gewidmet.
Die Arbeit bestand aus einer Multi-Media-Installation mit Videos,  Fotografien und Interventionen im Raum. Durch die Verwendung verschiedener Medien habe ich einen Raum entwickelt, der auf verschiedenen Ebenen Einfluss auf den Betrachter ausübt.
Als center piece war eine Anhäufung von Bildschirmen auf/um einem/n Tisch zu sehen, auf welchen insgesamt 5 Videos und 2 Fotografien gezeigt wurden.
Um auf unseren alltäglichen digitalen Umgang mit Sexualität hinzuweisen, bestanden die Bildschirme aus einem Laptop, iPad und TV-Monitoren.
Die Interventionen im Ausstellungsraum bezogen sich auf das Fetisch-Element des sexuell aufgeladenen Alltag-Objekts.

Das Subjet sollte digital, offensiv und analog subjektiv aufgezeigt werden und zusammen eine Einheit von Raum bilden, indem der Betrachter seine eigene Fragestellung zu Fetischismus stellen kann. Die Videos bestehen aus performativen Elementen, dabei sind Alltag-Objekte im Mittelpunkt der
Videoarbeiten.

Tiziana Krügers Werke umfassen eine multimediale Auseinandersetzung mit sozialpolitischen Themen,  dabei steht der Dialog zwischen Arbeit und Raum im Vordergrund.

2017 graduierte sie aus dem Fotografie Department der Gerrit Rietveld Akademie in Amsterdam. 

Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin.